Es gibt Kombinationen, die sind so harmonisch, dass man sie immer wieder genießen möchte – und die Verbindung von zartem Fisch mit einer cremigen Senfsoße gehört definitiv dazu. Diese Sauce ist ein echter Klassiker der norddeutschen Küche, bodenständig und gleichzeitig raffiniert. Sie bringt mit ihrer feinen Säure und dem würzigen Aroma genau die Tiefe mit, die milde Fischsorten wie Kabeljau, Seelachs oder Zander perfekt ergänzt.
Im Mittelpunkt steht ein guter Senf – gern ein milder, körniger oder ein scharfer Dijon-Senf, je nach Geschmack. Die Basis besteht meist aus einer hellen Mehlschwitze, aufgegossen mit Fischfond, Milch oder Sahne. Dabei entsteht eine samtige, ausgewogene Soße, die sowohl cremig als auch angenehm würzig ist. Ein Spritzer Zitronensaft oder Weißwein verleiht Frische, etwas Zucker rundet die Senfnote ab. Wer es aromatischer mag, gibt fein gehackte Schalotten, Dill oder ein wenig Muskat hinzu.
Senfsoße passt hervorragend zu gedämpftem oder pochiertem Fisch, aber auch zu gebratenem Filet oder klassischen Fischklößchen. Besonders beliebt ist die Kombination mit Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree – eine Erinnerung an Kindheit, Sonntagsessen und norddeutsche Hausmannskost.
Doch die Sauce kann mehr: Auch zu Gemüse wie Blumenkohl, Lauch oder Spargel macht sie eine gute Figur. Sie ist nicht aufdringlich, aber präsent – und genau das macht ihren Reiz aus.
Eine selbstgemachte Senfsoße zu Fisch ist kein Aufwand, sondern ein echter Genussmoment mit Tradition. Sie verbindet Frische, Würze und Cremigkeit – und holt ein Stück maritimen Esstisch auf den Teller.
read more..